Deutsch lernen in Deutschland bei  TREFFPUNKT in Bamberg 
Deutsch-Intensivkurse
in Bamberg

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Perspektiven mit Deutsch:
Langzeitkurs zur Vorbereitung aufs Studium

Iliza mit ihrer Gruppe zu Besuch in Berlin
Iliza (1. v. Links) mit Kollegen vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Iliza aus der französischsprachigen Schweiz kam als Vorbereitung auf ihr Studium für 5 Monate nach Bamberg zu TREFFPUNKT.

Für Sie ist "in gutem Deutsch zu kommunizieren" ein wichtiger Baustein auf Ihrem Weg zum Traumberuf in einem internationalen Umfeld.

Kurz vor Ihrer Abreise an Weihnachten 2004 sprachen wir mit ihr über ihre Eindrücke.

 

1. Du bist jetzt über 4 Monate in Deutschland. Hattest du schon Deutschkenntnisse bevor du angekommen bist?

Ich hatte Grammatikkenntnisse, konnte aber nicht sprechen. Ich komme aus Lausanne in der Schweiz und wir haben in der Grundschule Deutschunterricht, sprechen aber dort sehr wenig. Ich denke, wenn du dann keine deutschsprachige Umgebung hast, ist es sehr schwer, die Fremdsprache Deutsch zu lernen.

2. Welche Erwartungen hattest du an den Deutschkurs in Bamberg?

Ich wollte auf jeden Fall nach Deutschland fahren, um mein Deutsch zu verbessern. Im Frühsommer hatte ich versucht eine gute Deutschschule zu finden. Dabei war ich zuerst in Wiesbaden, doch an dieser Sprachschule gab es keine Aktivitäten außer Unterricht. In der Familie, bei der ich wohnte, hatte ich auch wenig Kontakt und in der Klasse wurde sogar manchmal Englisch gesprochen. Das hat mir alles überhaupt nicht gefallen. Dann habe ich etwas neues gesucht und die TREFFPUNKT-Schule und eine gute Familie in Bamberg gefunden. Ursprünglich wollte ich nur bis September bleiben, doch ich habe verlängert und so bin ich immer noch hier.

3. Was bereitet dir die größten Schwierigkeiten in Deutschland? Und was ist ganz anders in Deutschland und mit den Deutschen als du erwartet hast?

[ langes Nachdenken ] Ich denke, ich bin ein geduldiger Mensch. [ langes Nachdenken ].
Wenn man in ein fremdes Land fährt, hat man das Problem, dass man am Anfang immer viele Vorurteile hat. Für Deutschland ist das zum Beispiel, dass man glaubt, alle trinken viel Bier, sind laufend betrunken und ansonsten stur und verschlossen.
Doch meine Erfahrung jetzt ist eine komplett andere. Es ist sehr interessant hier für mich und schön.
Darum ist es am besten, nichts zu erwarten und offen zu sein. Wenn man Kontakt sucht und sich für andere Menschen und deren Meinungen und Einstellungen interessiert, dann ist es gut. Oft braucht das aber mehr Zeit, als man zuhause dafür aufwendet. Und das meine ich mit "geduldig": Man muss bereit sein, die andere Kultur, damit meine ich die deutsche Kultur, als das zu sehen, was sie ist: Anders als die eigene Kultur. Aber damit nicht schlechter oder besser. Alles ist anders: das Essen, die Gewohnheiten, der ganze Tagesablauf. Es ist nie wie zu hause, deshalb fällt es schwer am Anfang das anzunehmen und gut zu finden. Nichts ist interessanter als eine andere Kultur und die Menschen kennen zu lernen. Für mich jedenfalls gibt es nur Vorteile hier, keine Nachteile und so auch keine Schwierigkeiten.

4. Was war deine Motivation für einen Langzeit-Deutschkurs und wie geht es weiter?

Jetzt bin ich 19 Jahre alt und im September 2005 werde ich das Studium der Politikwissenschaften mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen beginnen. Ich denke, dafür ist es sehr wichtig mehrere Sprachen gut zu beherrschen. Und jetzt habe ich die Zeit, die zu lernen. Meine Muttersprache ist Französisch. Jetzt lerne ich Deutsch und ab Januar gehe ich noch für 6 Monate nach England.

5. Wenn dich jemand um einen Tipp bittet, weil er oder sie einen ähnlichen Kurs machen möchte wie du, was würdest du sagen?

Zuerst musst du dir genau klar sein, was du willst. Das ist manchmal schwierig.

Für mich war es klar, dass ich in eine solche Stadt wie Bamberg will. Nicht zu groß und nicht zu klein, mit einem guten Angebot, mit einer Universität und Studenten, und mit kurzen Wegen. Ich wollte nicht in eine Großstadt, aber auch nicht in ein Dorf!

Die Großstadt hat mehrere Nachteile. Du brauchst viel mehr Zeit für die Wege, mehr Zeit dich selbst zu organisieren und dich zurecht zu finden. Du kannst leicht verloren gehen und es ist alles anonym. In einer kleinen Universitätsstadt aber, wie Bamberg, triffst du zum Beispiel auf einer Party immer jemanden, den du schon einmal gesehen hast. Dann kommst du ins Gespräch und so lernst du auch wieder neue Leute kennen. Das ist schön und interessant. In der Großstadt dagegen siehst du auf jeder Party immer wieder neue Leute und lernst nie jemanden näher kennen. Du fängst jedes Mal von vorne an.

Ein andere Tipp, den ich geben würde ist, dass man eine Sprachschule findet, die sehr gut informiert. Natürlich braucht man immer viele Informationen vor dem Kurs. Aber auch wenn man da ist, muss sich die Schule immer kümmern. Das Freizeitangebot war zum Beispiel wichtig für mich. Und dass es nur Erwachsene gibt an der Schule. Ich habe das Gefühl, dass damit alles ernsthafter ist als an den Schulen mit Jugendlichen. Viele wollen ja zum Goethe-Institut oder zu DID, wo ich zum Beispiel zuerst in Wiesbaden war. Doch für mich habe ich bei TREFFPUNKT gefunden, was ich suchte.

Was ich auch empfehlen kann ist die Kombination eines Sprachkurses mit einer Aupair-Tätigkeit in einer Familie, so wie ich es in den letzten Monaten gemacht habe.

Und, zu guter Letzt, vergiss nicht, dich schon vorher über die Stadt und Umgebung zu informieren. Dann kann man sich gleich besser orientieren und auf die Zeit in der neuen Umgebung freuen.

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Besuch des Bamberger Flohmarktes mit Kollegen,
Freunden und Lehrern in Bamberg:

Iliza mit Freunden auf dem Flohmarkt in Bamberg

  Iliza vor der Schule Sprachinstitut TREFFPUNKT
    Iliza vor der TREFFPUNKT Schule in Bamberg

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