Perspektiven mit Deutsch:
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Tomoya aus Yokohama kam im Herbst 2008 als 21-jähriger Student nach Bamberg zum Deutschkurs. Er blieb dann bis Mai 2009 - mit kleinen Unterbrechnungen für Reisen in Europa - in Bamberg und bei TREFFPUNKT Wir sprachen mit ihm über seine Erfahrungen, Motivationen und seine weiteren Pläne: |
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1. Du bist jetzt schon mehr als eine halbes Jahr in Bamberg und bei TREFFPUNKT. Konntest du schon Deutsch sprechen, als Du in Bamberg ankamst? Ja, ich hatte an der Universität in Japan schon etwas Deutsch gelernt. 2. Welche Erwartungen hattest du an den Deutschkurs in Bamberg? Als ich einmal in Neuseeland war, habe ich einen Englisch-Sprachkurs gemacht und habe leider nur mit Asiaten Englisch gesprochen. Das sollte mir Ich ging zu TREFPUNKT nach Bamberg, weil ich hoffte endlich Sprachstudenten aus aller Welt, besonders aber Europäer kennen zu lernen. Ich war dann tatsächlich der einzige Japaner und konnte viel (Deutsch) sprechen. 3. Was
bereitet dir die größten Schwierigkeiten in Deutschland? Kein Heimweh, keine Schwierigkeiten. Allerdings hatte ich auch meine Freundin in Erlangen und damit war ich auch am Anfang nicht alleine. 4. Was ist ganz anders in Deutschland und mit den Deutschen als du erwartet hast? Bamberg ist so schön! Letztes Jahr war auf einer Rundreise durch Deutschland. Eine Freundin hat mir empfohlen für einen längeren Aufenthalt eher eine kleine Stadt zu wählen. Hier kann ich viel Deutsch sprechen, die Leute sind nett und es gibt einen Jazz-Club, in dem ich auch schon bei einer Jam Session Trompete mit gespielt habe. :-). 5. Was war deine Motivation für einen Langzeit-Deutschkurs? Ich bin schon 6 Monate in Bamberg. Das ist ein gutes Training denn bei meinem Studium ist Deutsch ein Hauptfach. In Japan hatte ich noch viel Angst vor dem Sprechen und habe deshalb fast nichts gesprochen. Jetzt ist das kein Problem mehr für mich. 6. Wie geht es weiter? Zuerst möchte ich jetzt meine Studium in Japan beenden. Wenn möglich möchte ich noch ein Praktikum bei einer deutschen Firma machen. Gut wäre eine Firma, die Kontakt nach Japan hat. 7. Wenn dich jemand um einen Tipp bittet, weil er oder sie einen ähnlichen Kurs machen möchte wie du, was würdest du empfehlen? Im Ausland muss man aktiv sein. Als Japaner muss man daran denken, seine Zurückhaltung abzulegen. Im Gegenteil, man muss neugierig sein. Ich habe festgestellt, dass sich lohnt zu versuchen, wie ein Europäer zu denken. Wer immer nur Angst hat sich zu blamieren und deshalb etwas nicht tut oder nicht sagt, verpasst viele interessante Begegnungen und Ereignisse.
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![]() Tomoya und Freunde während der Pause eines Konzerts auf Schloss Seehof. Links im Bild: Alexandra von Rohr, die Leiterin von TREFFPUNKT. Im Hintergrund: Maria aus Spanien, Debbie aus England und Lehrerin Veronika. |
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